IMO | Wohngebiete sollten immer als Sackgassen konzipiert sein
Wer kennt das nicht? Man ist in einen netten Wohngebiet, wenn da nicht der nervige Durchgangsverkehr von Leuten ‘die doch nur abkürzen wollen’ wäre. Diese unnötigen Fahrten durch die Wohngebiete die dort rein gar nichts zu suchen haben, bringen ohne jede Notwendigkeit Lärm, Abgase und Sicherheitsprobleme in die Wohngebiete. Aus diesem Grund sollten in meinen Augen Wohngebiete wo immer es irgend geht als Sackgassen konzipiert sein, den das stoppt den Durchfahrtsverkehr schnell, effizient und günstig.
#IMO #Wohngebiete #Durchgangsverkehr #Sackgasse #Verkehr #Sichergeit #Lebensqualität #Gesundheit @dach
Besser Einbahnstraße, oder Straßenführung im Bogen.
Nur eine einzige Einfahrt kann bei einem Brand, oder Rettungseinsatz die absolute Katastrophe sein.@MrFloppy Klar da muss man vorsorgen. Aber auch das ist kein Hinderungsgrund die Wohngebiete für den Durchgangsverkehr dicht zu machen.
*für Autos
@mech Klar da hast Du recht.
Gerne Sackgassen, die durch Geh-Radwege verbunden sind (sonst kommt man de facto nur mit dem Auto rum, wie in vielen amerikanischen Vorstädten). Gerne kann man ebendiese Verbindungswege so auslegen, dass rettungsfahrzeuge sie mitnutzen können.
Genau das ist in München z.B. am Harras so gemacht, in einer kilometerlangen Fahrradstrasse parallel zur S-Bahn, und funktioniert super! Man kommt supergut voran und völlig entspannt.
Wie, welche Strasse ist das? Ich fahr öfters entlang der S Bahn Süd-Nord über den Harras. Meinst Du Karwendelstrasse / Leipartstrasse usw südlich vom Harras? Oder hab ich noch was übersehen?
Bei mir in der Nähe gibt es eine Fahrradstraße die parallel zu einer ständig verstopften Durchfahrtsstraße entlang führt und seit es eine Fahrradstraße ist, ist der Verkehr bestimmt doppelt so hoch, weil Autofahrer es als alternative Vorfahrtstraße benutzen. Poller in regelmäßigen Abständen könnten auch hier helfen, aber wird (zumindest in meiner Stadt) nicht gemacht.
@Obin @HaraldvonBlauzahn Fahrrad Straßen auf denen auch Autos auch Autos, Motorräder und LKWs fahren dürfen, sund eine Mogelpackung. Am schlimmsten ist es wenn die Straße dahingehend nicht einmal auf die Anlieger begrenzt ist.
Man braucht nicht unbedingt Sackgassen um Durchgangsverkehr zu verhindern. Zum Beispiel ist in diesem Gebiet viel mit U förmigen Straßen gelöst worden. Damit ist man auf der Hauptstraße immer schneller. Das kann man auch mit Einbahnstraßen nachrüsten. Das ganze hat den Vorteil, dass man nicht wenden muss.

Oder Quartiere mit einem Ein-Ausgang und drinnen nur Einbahnstrassen. Kann man Bestandsgebiete schneller umrüsten
Bei Cities Skylines funktioniert das zumindest immer recht gut.
@bjoern_tantau Was ist Cities Skylines?
Ein Städtebau- und -simulationsspiel. Ein beliebter Teil davon ist die Komplexität des Verkehrsmanagements, um die Stadt möglichst Stau-frei zu halten. Im Gegensatz zum echten Leben, wo Städte ja oft organishc gewachsen sind, bieten Spiele da halt Möglichkeiten zur Planung und Optimierung.
Logistisch ganz beschissen
für Müllabfuhr, Winterdienst und Alles Andere, was da zwingend mit großen Fahrzeugen rein muss.Kann man natürlich lösen, wenn man es richtig macht. (Entfernbare Poller)
Kann man natürlich lösen, wenn man es richtig macht. (Entfernbare Poller)
Die sind doch Standard?
Jedenfalls hab ich in den Achtzigern mal Brötchen ausgefahren, da war das kein Problem…
Wenn man bestehende Straßen in Sackgassen umwandelt, macht man das oft so. (Wenn man nicht irgendwelche schweren Pflanzkübel ans Ende der Straße stellt)
In Neubaugebieten werden leider auch gerne mal Straßen von vornherein als Sackgassen angelegt, indem man am Ende der Straße einfach auch ein Baugrundstück ausweist.
Beim Brötchen Ausfahren stellt das allerdings kein nennenswertes Hindernis dar, denn das macht man nicht mit einem 25-Tonner, wie sie die Müllabfuhr üblicherweise fährt.

Ab welcher Größe hört eigentlich “Brötchen” auf und fängt “Brot” an?
Das lässt sich auch einfach bei bestehenden Wohnstraßen umsetzen mit Pollern auf der Hälfte, oder in der geraden Richtung an T-Kreuzungen.
Darüber hinaus eine Scheibe von den Niederlanden abschneiden und Wohnstraßen pflastern und mittels erhöhten Gehwegen von den Durchfahrtsstraßen abtrennen um Autos zum abbremsen und langsam fahren zu zwingen (und noch gravierend Instandhaltungskosten zu sparen).
Wobei ich im Winter immer ganz froh bin, dass es hier 3 Möglichkeiten gibt rauszukommen. Oder wenn die Müllabfuhr vor einem jedes Haus abklappert, kann man umdrehen und andersherum fahren. Aber letztendlich leiden wir glaube ich wenig unter Durchgangsverkehr, es wäre nur ein sehr umständlicher Weg um damit sowieso nur wieder auf der selben Hauptverkehrsstraße zu landen. Nur dass man im Wohngebiet ein bis zweimal an die Seite fahren muss weil einem ein Auto entgegenkommt und man an diversen Kreuzungen Rechts-vor-Links gewähren muss und die sind meist recht verbaut also muss man fast bis Null herunterbremsen. Und eine Route die geradeaus geht, gibt es sowieso nicht. An die einzige tatsächliche Abkürzung hat die Stadt gedacht, dort sind Poller drin, so dass es dann auch unattraktiv bleibt hier durchzufahren.
Also ich bin 100% beim Durchgangsverkehr eindämmen. Der ist definitiv sehr lästig. Ich denke nur je mehr der Ort nach deutschem Labyrinth aus dem frühen 20. Jhdt oder früher aussieht und weniger nach amerikanischem Schachbrettmuster aus den 1950gern, desto mehr lohnen sich da auch alternative Maßnahmen. Einfach einen fetten Blumenkübel (oder Poller) in die Mitte der Ameisenstraße setzen, dann kommen die Bewohner:innen von beiden Seiten rein aber der Durchgangsverkehr nicht durch. Oder ein paar geschickt gewählte Einbahnstraßen an den Schwachstellen. Aber ich wäre eher für maßgeschneiderte Lösungen… Wenn man denn clevere Menschen in der Stadtplanung zur Verfügung hat.
Ich denke nur je mehr der Ort nach deutschem Labyrinth aus dem frühen 20. Jhdt oder früher aussieht und weniger nach amerikanischem Schachbrettmuster aus den 1950gern, desto mehr lohnen sich da auch alternative Maßnahmen.
Für das Schachbrett gibt es ja das Konzept “Superblock”, das in Barcelona äußerst erfolgreich ist:
Ich finde auch, kostengünstige Anwohnerparkplätze sollten immer so 10 Fussminuten von der Wohnung entfernt sein. Außer für wirklich gehbehinderte Leute.
Allein das würde den Autoverkehr in Städten drastisch reduzieren, denn die Mehrzahl der Fahrten ist bekanntlich kürzer als 5 Kilometer. Und für eine lange, notwendige Fahrt sollte der Unterschied egal sein.
Ich finde es viel, viel gerechter, wenn Leute das Autofahren mit 10 Minuten ihrer Zeit bezahlen, als mit teuren Parkgebühren. Denn Zeit ist allen Menschen gleich viel geschenkt, egal ob arm oder reich.
Überhaupt ist es eine Unart den wertvollen Platz in Innenstädten mit hässlichem Blech zu verschandeln. Autos sollten gar nicht in Wohngebieten auf der Straße parken dürfen, Schluss aus. Tokyo macht das z.B. so, wenn du ein Auto anmelden willst, musst du einen privaten Stellplatz irgendwo nachweisen. Und abseits von den großen Verkehrsadern ist es damit dort deutlich schöner in den Wohngebieten, mit den kleinen Gassen und Hinterhöfen, viel begrünt, überall Fußgänger und Leute die vor den Häusern an der Straße sitzen, weil weniger Luft- und Lärmbelastung.
JA! die feinstaubbelastung druch autos in wohngebieten wird so massiv unterschätzt leider





