In Hamburg meldete das System am Hansaplatz im Test 1140 Hinweise, von denen die Polizei laut Senat nur 11 als polizeilich relevant einstufte. In Mannheim soll nach acht Jahren KI-Einsatz kein dokumentierter Fall bekannt sein, in dem das System eine Straftat verhindert oder aufgeklärt hätte.

In Mannheim und Hamburg stammt die Technik vom Fraunhofer IOSB. Kritiker argumentieren, dass es auch nach Jahren des Betriebs keinen wissenschaftlich oder statistisch sauber dokumentierten Beleg dafür gebe, dass ein KI-System konkret Straftaten im Vorfeld verhindert habe.

  • McLarny@lemmy.world
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    1 day ago

    Das ganze schreit so nach Minority Report. Wahnsinn, dass nach 27 Jahren Mauerfall anlasslose, staatliche Überwachung wieder salonfähig wird.

    Ich hab die Tage noch von einem anderen Projekt in Hessen gelesen. Und weitere Städte haben es jetzt auch adoptiert oder prüfen es zu adoptieren. Die Intention ist verständlich, aber auch hier finde ich die Lösung mehr als fragwürdig. Ständige Überwachung der Öffentlichkeit. Die Leute werden in Sicherheit gewogen, die Daten werden immer gelöscht wenn nichts relevantes passiert und nur qualifiziertes Personal von der Stadt darf das Material sichten… Wer garantiert denn dass diese System nicht missbraucht werden oder gehackt? Und wie lange dauert es bis die Müllsünder stattdessen einfach in den Wald fahren? Das ist mal wieder der Versuch nur Symptome von Missständen zu bekämpfen.

  • sp3ctre@feddit.org
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    1 day ago

    Alle weiter laufen, nicht stehen bleiben, nicht in der Tasche rumwühlen, nicht niesen - einfach gehen, dann passiert auch nichts! Für die Sicherheit!

  • Mighty@lemmy.world
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    1 day ago

    Ist bestimmt eine gute Idee dass Deutschland jetzt ins KI Game will, wo die Blase am Platzen ist. Wird bestimmt keine schlechten Folgen haben.