Ich überlege, wieder ein Bachelor zu studieren. Mein erstes Bachelor habe ich vor 10 Jahren absolviert
Ich arbeite im VZ und esse derzeit gut, weil ich kaufe, was ich möchte, und es so zubereite, wie ich es möchte, vor allem slow cooking. Ich esse keine Fertiggerichte weil das ungesund und teuer ist, heißt, ich muss einkaufen, vorbereiten und dann kochen. Es braucht viel Zeit.
Wenn ich einen neuen Bachelor-Studiengang absolviere, stehen mir mindestens drei Jahre intensiven Studiums bevor, und ich habe Angst, mich dann nicht mehr gut zu ernähren. Hausarbeiten, Klausuren, Begriffe lernen, Hospitationen…
Wenn ihr berufstätige Studierende seid, wie macht ihr das?
Mir hat es damals nicht gut getan. Ich habe Teilzeit gearbeitet, Teilzeit studiert und mich um mein schulpflichtiges Kind gekümmert, Vater war eher wenig beteiligt. War dann schnell bei Flüssigmahlzeit und Chinasuppe. Es fällt mir auch sechs Jahre danach noch schwer, wieder zu einer gesünderen Lebensweise zurückzufinden, obwohl ich jetzt wieder Zeit und tolle Zutaten habe. Mit Covid kam Burnout, und ich habe das Studium damals abgebrochen. Lag aber auch teilweise daran, dass ich eh schon gesundheitlich nicht so fit war und mir das nicht eingestehen wollte, kann also sein, dass es da sehr viel positivere Erfahrungen gibt!


