Die Einsatzgebiete für den VoloXPro sind weitgehend durch die maximale Passagieranzahl [2 incl. Pilot], die Zuladung [154kg] und die Reichweite [40km] definiert. Möglich ist der Einsatz als Flugtaxi für Einzelpersonen auf Kurzstrecken, im Freizeitbereich sowie als Trainingsmaschine in der Pilotenausbildung für Powered-Lift-Fluggeräte (Senkrechtstarter).
Volocopter spricht von niedrigen Betriebskosten. Wer einen VoloXPro kaufen möchte, muss dafür Investitionen im Preisbereich von etwa 490.000 Euro in Kauf nehmen.

Ganz ehrlich? Ich sehe kein wirkliches Einsatzgebiet für das Teil. Als Taxiersatz viel zu teuer und Landeplätze in der Stadt gibt es auch nicht wie Sand am Meer) Das wird ein Spielzeug für Reiche-

  • sp3ctre@feddit.org
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    4 days ago

    Dann kann ich schön bequem von meinem Weingut zum Golfplatz fliegen. Eine enorme Zeitersparnis! Ich warte aber noch bis die Kinderkrankheiten beseitigt sind, sonst endet’s noch wie bei OceanGate.

  • KatherinaReichelt@feddit.org
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    4 days ago

    Ganz ehrlich? Ich sehe kein wirkliches Einsatzgebiet für das Teil. Als Taxiersatz viel zu teuer und Landeplätze in der Stadt gibt es auch nicht wie Sand am Meer) Das wird ein Spielzeug für Reiche

    Ich bin da so mittelskeptisch. Im Endeffekt hat man eine Drohne gebaut, unter der eine Kabine für Menschen hängt. Das hat natürlich diverse Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Hubschrauber. Es ist v.a. weniger anfällig für Störungen. Ich tippe mal darauf, dass das Gerät immer noch notlanden kann, wenn ein Rotor ausfällt. Es fliegt elektrisch, was auch gut ist. Wenn ich meine Drohnenerfahrungen ansetze, dürfte das auch deutlich einfacher zu fliegen sein als ein Hubschrauber. Ich tippe auch mal darauf, dass die Wartung pro Flugstunde deutlich geringer sein dürfte.

    Das ist erstmal gut. Gleichzeitig sind natürlich diverse Hoffnungen auf Flugtaxis, Landung in der Stadt, Shuttle-Betrieb und ähnliches absoluter Quatsch. Fliegen verbraucht immer mehr Energie als landgestützter Transport. Und daher wird auch das ein Spielzeug für Reiche bleiben. Wir knallen da auch recht hart in bestehende Luftraumrestriktionen und Pilotenführerscheine hinein, das darfst du ja sicherlich nicht einfach so fliegen. Und als Ersatz für die vielen Profi-Hubschrauber taucht es mit der Reichweite und der Flugzeit und der Nutzlast leider auch nicht. Damit kann man aktuell keinen Rettungs- oder Polizeihubschrauber ersetzen.

    Aber wir Menschen sind immer wieder erstaunlich unkreativ darin, neue Nutzungsarten am Anfang einer Technologie zu erkennen. Letztens wurden bei uns im Büro die Fenster von außen via Drohne geputzt. Und das ist definitiv kein Anwendungsfall, an denen jemand gedacht hat, als die ersten Drohnen aufkamen.

    • glasratz@feddit.org
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      3 days ago

      Im Endeffekt hat man eine Drohne gebaut, unter der eine Kabine für Menschen hängt.

      Man muss das Ding aber offenbar im Cockpit steuern, oder habe ich da was überlesen? Damit ist es per Definition keine Drohne, sondern einfach nur ein kleiner, elektrischer Hubschrauber mit vielen Assistenzsystemen. Und da sehe ich das Kernproblem: Sobald Menschen darin sitzen, muss das Gerät auch ausreichend gewartet werden und jemand muss es weiter fliegen können, wenn alle Assistenzsysteme ausfallen. Insofern ist die vereinfachte Steuerung kein Vorteil, sonder vielleicht eher etwas, das letztendlich die Zulassung verhindern könnte.