Es geht langsam los. Die Dänen legen vor und beim Kaffee mit Freunden heißt es: „Wir kaufen statt Coca-Cola jetzt Afri“. Wie viel Lebensqualität sind Sie bereit, zu opfern? Eine Kolumne.
Es geht langsam los. Die Dänen legen vor und beim Kaffee mit Freunden heißt es: „Wir kaufen statt Coca-Cola jetzt Afri“. Wie viel Lebensqualität sind Sie bereit, zu opfern? Eine Kolumne.
Fühlt sich irgendwie inkonsequent an, US-Produkte zu boykottieren während unser gesamter Lifestyle zu großen Teilen darauf basiert, direkt oder indirekt billiges Zeug aus China zu beziehen.
Es ist sehr schwer moralisch perfekt zu leben. Jeder Prozent den man schafft ist ein Gewinn.
Im Gegensatz zu den USA führt China keinen großangelegten, populistischen Handelskrieg gegen uns. Also schon auch, aber sie sind dabei deutlich subtiler und agieren uns gegenüber eher mit Zuckerbrot (billige Güter für Europa) als mit Peitsche (Zölle u.Ä.). Wäre mir aber in der Tat auch lieber, wenn wir weniger abhängig wären von China, gerade auch wenn man bedenkt, dass sie wohl relativ viel Zwangsarbeit einsetzen.
Während der Anlass des Ganzen natürlich die US-Politik ist, ist das Motto “kauft europäisch” da doch recht stabil?
ja